Härkepokal 2025

Die Entscheidung fällt nach 16 Elfmetern

TSV Wendezelle gewinnt den Peiner Härkepokal gegen Rot-Weiß Schwicheldt

Stimmungsvolle Kulisse beim Finale des Härkepokal-Wettbewerbs im Kreis Peine:  Vor mehr als 500 Zuschauern holte der Bezirksligist TSV Wendezelle den Pott – und das Preisgeld von 1000 Euro. Allerdings mit Glück, denn Rot-Weiß Schwicheldt war auf dem Sportplatz des VfL Woltorf ein ebenbürtiger Finalgegner. Nach dem 1:1 nach regulärer Spielzeit entschied erst der 16. Elfmeter über Sieg und Niederlage der beiden Staffelkonkurrenten aus der Braunschweiger Bezirksliga 2. Endergebnis: 7:6.

Die Wendezeller Vereins-Ikone Fritz Osterloh, 30 Jahre lang (bis 2018) Fußball-Obmann des TSV, flachste: „Nach dem Elfmeterschießen hatte ich auf jeden Fall Herzrhythmus-Störungen.“ Vielleicht auch, weil die Mannschaft ihn beim Jubeln dazuholte und er mehrfach den Pokal in die Höhe stemmen musste.

Schon im Halbfinale hatte seine Mannschaft einen großen Erfolg gefeiert und den  Landesligisten und zehnmaligen Pokalsieger SV Lengede rausgeworfen. Die Schwicheldter hatten im Halbfinale den Bezirksliga-Konkurrenten Arminia Vechelde besiegt – im Elfmeterschießen.

Der Endspiel-Verlierer hatte die Niederlage nur vier Tage später aber schon bestens verdaut. Da trafen die Rot-Weißen und der TSV aus dem Ostkreis nämlich in der Bezirksliga erneut aufeinander. Und auf heimischem Platz besiegten die Schwicheldter den TSV Wendezelle mit 5:3.

Matthias Preß