16.01.2019

Peiner Schieris verteidigen Titel zum ersten Mal

Hallenfußball, Löwencup: Team um Nico Metzing setzt sich ungeschlagen durch - Marko Milicevic trifft am häufigsten

 

Dreimal hatten sie sich bereits zum Titel geschossen, doch diesmal gelang es ihnen sogar, erstmals den Titel zu verteidigen: Peines Fußball-Schiedsrichter haben nach 2014, 2016 und 2018 schon wieder den Löwencup gewonnen! Mit zehn Toren war Vöhrums Bezirksliga-Youngster zudem der beste Torschütze der Schiri-Bezirksmeisterschaft.

 

Als Belohnung für den zweiten Erfolg in Folge dürfen die Peiner das Turnier nächstes Jahr wieder ausrichten. „Wir haben gut gespielt und haben verdient den Titel verteidigt“, bilanzierte Metzing.

Die Peiner gewannen im Finale gegen die Lehrwarte aus dem Bezirksverband. Dennis Miehe per Kopfball, Cihan Özyurt, Marko Milicevic und Joseph Mildner sorgten für den 4:1-Erfolg. „Leider gab es für den Kopfballtreffer von Dennis keinen Fernseher“, witzelte Metzing und verwies damit auf die Hallen-Kreismeisterschaft um den PAZ-Cup.

Die Lehrwarte seien die große Überraschung des Turniers gewesen. „Wir kamen in der Gruppenphase nicht über ein 1:1 hinaus. Das Final-Ergebnis zeigt, dass wir über uns hinausgewachsen sind“, sagte Metzing.

Mit einem 3:1-Sieg waren die Peiner gegen die Auswahl Northeims ins Turnier gestartet. Marko Milicevic gelang ein Doppelpack, den Endstand besorgte Cihan Özyurt. Das 1:1 gegen die Lehrwarte rettete Dennis Miehe. Im letzten Gruppenspiel fegten die Peiner Göttingen mit 8:0 vom Feld. „Cihan Özyurt und Marko Milicevic haben vorne miteinander gezaubert, während Lennart Ilsmann, Dennis Miehe und Keeperin Nina Benke hinten alles dicht gemacht haben. Zudem hat Joseph Mildner als Allrounder fungiert und trotz seines jungen Alters viele Tore geschossen“, freute sich Metzing.

Noch häufiger hat der Vöhrumer Bezirksliga-Youngster Marko Milicevic getroffen, der mit zehn Treffern Top-Torschütze des Turniers wurde.

Ingo Yazidi und Arno Hansen hatten die Aufgabe, die Partien ihrer Kollegen zu pfeifen. „Insgesamt war es sehr entspannt, außer dass ich mich unter besonderer Beobachtung gefühlt habe, da die Lehrwarte ja auch ein Team gebildet haben“, merkte Yazidi an, der großen Spaß hatte, das Turnier zu leiten. „Zumal es trotz mancher Strittigkeiten sehr wenig Kritik gab“, betonte er. Zwar handelten sich die spielenden Schiris auch Zweiminuten-Strafen ein, doch die gab es ausschließlich für taktische Fouls.

Dass ihm das Turnier Spaß macht, zeigte Yazidi auch beim Spiel Peine 2 gegen Göttingen, als er Abseits pfiff – obwohl diese Regel nicht für den Hallenfußball gilt.

Peine 1 schnitt nicht so erfolgreich ab wie Peine 2. „Peine 1 war die Fun-Mannschaft und hat mit ihren Tricks für Belustigung gesorgt, leider blieben die Ergebnisse dafür auf der Strecke. Dennoch hatte die Mannschaft Spaß und sich von Spiel zu Spiel gesteigert“, sagte Metzing. Das Team verlor zwar alle Spiele, doch dafür tunnelten die Spieler mehrmals ihre Gegner.

Die Ergebnisse

Löwen-Cup Gruppe A

Peine II – Northeim-Einbeck 3:1

Göttingen – SR-Lehrwarte 1:4

Göttingen – Northeim-Einbeck 0:4

SR-Lehrwarte – Peine II 1:1

Northeim-Einbeck – SR-Lehrwarte 1:2

Peine II – Göttingen 8:0

 

Löwen-Cup Gruppe B

Helmstedt – Gifhorn 3:2

Braunschweig – Peine 4:0

Braunschweig – Gifhorn 3:0

Peine – Helmstedt 2:5

Gifhorn – Peine 5:2

Helmstedt – Braunschweig 2:1

 

Halbfinale

Peine II – Braunschweig 4:1

Helmstedt – Lehrwarte 4:5 nach Neunmeterschießen

 

Endspiel

Peine II – Lehrwarte 4:1

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Seite zuletzt aktualisiert am: 14.02.2019